Warum Ihr Betrieb nicht in der Google-Karte auftaucht
Kategorie, Entfernung, Bewertungen – mehr steckt nicht dahinter. Und warum die Prüfung am eigenen Bildschirm immer ein zu gutes Bild zeigt.
Das Google-Unternehmensprofil entscheidet über die drei Einträge, die bei lokalen Suchen über den normalen Treffern in der Karte stehen – dort landen bei Anfragen wie „Friseur in der Nähe“ die meisten Klicks. Drei Dinge bewegen diesen Kartenrang: die Hauptkategorie, die Entfernung zwischen Suchendem und Betriebsadresse, und die Menge und Aktualität echter Bewertungen. Die Entfernung lässt sich nicht ändern, die anderen beiden schon.
Eine Hauptkategorie, die zur meistgesuchten Leistung passt, plus passende Nebenkategorien. Die Hauptkategorie ist der stärkste Hebel im ganzen Profil und wird am häufigsten falsch gesetzt.
Leistungen, Öffnungszeiten inklusive Feiertage, Einzugsgebiet, Attribute, Terminlink. Vollständige Profile werden häufiger ausgespielt als halb ausgefüllte.
Echte Aufnahmen vom Betrieb, den Fahrzeugen, den Arbeiten – regelmäßig ergänzt. Stockfotos wirken im Profil sofort und erkennbar falsch.
Ein Ablauf, der zum Betrieb passt: wer fragt wann, mit welchem Text, über welchen Kanal. Dazu Antworten auf alle Bewertungen, auch auf die schlechten – besonders auf die.
Name, Adresse, Telefonnummer überall gleich – Branchenverzeichnisse, Karten, Portale. Abweichende Schreibweisen und alte Adressen kosten Kartenrang.
Kartenrang je Stadtteil messen, nicht am eigenen Bildschirm prüfen. Die eigene Suche zeigt immer den Standort des Suchenden und damit ein zu gutes Bild.
Ohne laufende Pflege fällt ein Profil zurück, sobald Wettbewerber Bewertungen sammeln. Der Einstieg allein lohnt sich trotzdem, wenn Kategorien und Einträge nachweislich falsch stehen.
Alle Beträge netto zuzüglich Umsatzsteuer. Der verbindliche Preis steht im Angebot nach dem Erstgespräch – so kommt er zustande.
Was regional wirklich anders ist – Saison, Wettbewerbsdichte, Entfernungen, Grenzlage – steht auf der jeweiligen Regionalseite.
Kategorie, Entfernung, Bewertungen – mehr steckt nicht dahinter. Und warum die Prüfung am eigenen Bildschirm immer ein zu gutes Bild zeigt.
Wer nach jedem Auftrag fragt, kommt auf 20 bis 40 Prozent Rücklauf. Wer gelegentlich fragt, auf unter fünf.
Diese Domain hat das Geschäft von innen gesehen: Bis 2016 lief hier ein Tauschsystem für bezahlte Likes. Was daraus geworden ist.
Die häufigsten Gründe: falsche Hauptkategorie, unbestätigtes Profil, zu große Entfernung zum Ortszentrum, zu wenige Bewertungen – oder ein doppeltes Profil aus einer alten Anmeldung, das den Rang aufteilt.
Nein. Gekaufte Bewertungen verstoßen gegen die Richtlinien, werden inzwischen zuverlässig erkannt und können das Profil kosten. Der Ersatz ist unspektakulär: systematisch nach jedem Auftrag fragen.
Alle ein bis zwei Wochen reicht. Beiträge bewegen den Kartenrang kaum, sie füllen aber das Profil und beantworten Fragen, die sonst per Anruf kommen.
Dienstleister ohne Publikumsverkehr tragen ein Einzugsgebiet ein und blenden die Adresse aus. Das ist erlaubt und üblich – eine erfundene Adresse in der Zielstadt dagegen ist der schnellste Weg zur Sperrung.
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Inhaltlicher Stand: September 2026.